Crkvena opština u Cirihu eparhija Austrijsko-Švajcarska
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Вести

08.5.2014.

ТРИБИНА НА ЦИРИШКОМ УНИВЕРЗИТЕТУ

ТРИБИНА НА ЦИРИШКОМ УНИВЕРЗИТЕТУ

 

 

Ökumenisches Forum für Glauben, Religion und Gesellschaft in Ost und West

 

Gemeinsam mit der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Universität Zürich laden wir Sie ein zur Abendveranstaltung:

Wie weiter in der Ukraine?

21. Mai 2014, 18:15 bis 20:30 Uhr

Hauptgebäude der Universität Zürich, Hörsaal KO2-F-150

Rämistrasse 71, 8006 Zürich

 

Die Ukraine steht nach dem Fall des Regimes von Präsident Janukowytsch und der Abtrennung der Halbinsel Krim vor enormen innen- und aussenpolitischen Herausforderungen. Nach der Weigerung des Regimes, das geplante Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union im November 2013 zu unterzeichnen, haben die Proteste auf dem Kiewer Majdan und in vielen anderen Städten das gesellschaftliche und politische Leben in der Ukraine stark verändert.

Die Aktivisten des Euromajdan erhoffen sich einen grundlegenden Systemwechsel und rechtsstaatliche Reformen. Unterstützung erfahren sie dabei auch von den Kirchen und Religionsgemeinschaften im Land.

Neben innenpolitischen und wirtschaftlichen Reformen ist die neue ukrainische Übergangsregierung vor allem durch die Annexion der Krim durch Russland herausgefordert. Die Situation im Osten und Süden der Ukraine ist weiterhin instabil, so dass die Gefahr der Spaltung des Landes droht. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie die ukrainische Gesellschaft und Politik auf die Krise reagiert. Wird es der politischen Führung gelingen, eine integrierende Politik einzuschlagen? Welche Rolle spielen die Kirchen und Religionsgemeinschaften? Wie wirkt sich der geopolitische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine auf Westeuropa aus?


Referenten:

Prof. em. Dr. Andreas Kappeler, Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien

Prof. Dr. Thomas Bremer, Ökumenisches Institut der Universität Münster

Dr. Jonas Grätz, Center for Security Studies der ETH Zürich

Moderation:

Prof. Dr. Nada Boskovska, Universität Zürich

Stefan Kube, Institut G2W